Verein

Geschichte der Schützengilde zu Brand 1835 e.V.

Dank Gruppenbild Vereinsfahne


Nach einem Großbrand am 05. März 1835 im Erbgericht des jetzigen Stadtteils Erbisdorf, erfolgte noch im gleichen Jahr die Gründung der Schützengilde als Vorläufer von Brandwache und Feuerwehr.

Im Jahre 1837 baute sich die Schützengesellschaft ihr erstes Schützenhaus.

„Zum 10-jährigen Stiftungsfeste“ am 27. Juli 1845 schenkte der Steiger Friedrich Zeibig der Schützengesellschaft eine Fahne. Aus den Fahnennägeln der Original-Fahnenstange erkenntlich, fanden 1885 und 1895 Jubelfeste zum 50- und 60-jährigen Fahnenjubiläum statt.

1865 schlossen sich die Brander und Erbisdorfer Schützenvereine zur Priviligierten Schützengesellschaft Brand zusammen. Sie erhielten die Rechte einer juristischen Peron durch das Ministerium des Inneren Dresden am 30.08.1865 und durch das Königliche Reichsamt Brand am 27.10.1865.

Zum 75-jährigen Stiftungsfest 1910 wurde eine neue Fahne gefertigt und geweiht.

Zahlreiche uns verbliebene Bilder und Sachzeugnisse zeugen von einer traditionsreichen und sehr aktiven Schützentätigkeit bis 1943.

1952 bauten sich Sportschützen der Grundorganisation der Gesellschaft für Sport und Technik (GST) des Press- und Schmiedewerkes Brand-Erbisdorf auf dem Haldengelände an der Kohlenstraße einen 4-Bahnen-KK-Schießstand.

Im Jahre 1972 wurde für den Bedarf der GST-Kreisorganisation ein weiterer 12-Bahnen-Schießstand gebaut. Dieser Schießstand ist heute das Domizil der Schützengilde zu Brand 1835 e.V.

Luftbild Schießanlage


Am 06. März 1990 erfolgte durch 16 Mitglieder der ehemaligen GST-Organisation des Press- und Schmiedewerkes die Gründung des Schützenvereins Einheit Brand-Erbisdorf e.V. Dieser wurde Mitglied im Sächsischem Schützenbund e.V. und im Landessportbund Sachsen e.V. 

Die Einweihung des neuen Großkalieber-Pistolenschießstandes 1998 auf dem Gelände des ehemaligen 4-Bahnen-KK-Schießstandes leitete eine Teilung des Schützenvereines Einheit ein. Projektiert und erbaut wurde der Schießstand von 1994 bis 1998 wesentlich von den Sportschützen, die dann 1999 den Verein „Schützengilde zu Brand 1835 e.V.“ gründeten.

Die Gründung der Schützengilde zu Brand 1835 e.V. am 30. Januar 1999 war zwangsläufig notwendig, um die Tradition des Schützenwesens als gemeinnützige Vereinnigung weiterzuführen. 

Der Verein Schützengilde zu Brand 1835 e.V. wurde noch im Gründungsjahr 1999 Mitglied des sächischen Schützenbundes, des Kreissportbundes Freiberg und des Landessportbundes Sachsen. 

Am 07. August 2005 wurde während des 9. Treffens der sächsischen Schützenvereine die Fahne der Schützengilde geweiht. Sie wurde anhand der Original-Postkarte von 1910 gefertigt. Das 9. Treffen der sächsischen Schützenvereine vom 05.-07. August 2005 vereinigte ca. 1.000 Schützen zu den größten Ereignis in der Geschichte des Brand-Erbisdorfer Schützenwesen mit dem großen Zapfenstreich, ökomenischem Gottesdienst, Festumzug, Fahnenweihe, Vogelschießen und 3 Tage festlichem Treiben.


Fahnenweihe2005


Im November 2005 konnte der Verein aus den Händen des sächsischen Ministers für Kultur Steffan Flath die Ehrenmedallie des Bundespräsidenten Horst Köhler in Empfang nehmen. 

Die Schützengilde zu Brand 1835 e.V. betreibt mit ca. 100 Mitgliedern (Stand 2019) erfolgreich Schießsport in olympischen und nationalen Disziplinen, im Breich Sommerbiathlon und seit 2017 auch im Bogensport. 

       


Satzung

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